Fördergeld von der KfW für Batteriespeicher

Das Programm „Erneuerbare Energien – Speicher“ der Kreditanstalt für Wiederaufbau wird fortgesetzt. Die Förderung bezieht sich auf die Nachrüstung von Batteriespeichern bei Solaranlagen in Privathäusern, in Unternehmen, bei Freiberuflern oder bei Unternehmen, an denen Kommunen, Kirchen oder karitative Organisationen beteiligt sind. Wir erklären worum es im Einzelnen geht.

Der aus Solaranlagen gewonnene Strom wird entweder zur eigenen Nutzung verwendet oder in das Stromnetz eingespeist, wofür der Anlagenbesitzer eine Vergütung erhält. Durch die schrittweise Absenkung der gesetzlich zugesicherten Vergütung und die steigenden Strompreise wollen viele private Betreiber von Solaranlagen den gewonnenen Strom am liebsten selbst nutzen. Durch die netzoptimierte Speicherung in Batteriespeichern kann der Solaranlagenbesitzer den Selbstverbraucheranteil erheblich steigern und seinen Strom dann nutzen, wenn er ihn braucht.


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Diese Stromspeicher werden seit 2013 von der KfW gefördert und die Förderung nach ihrem Auslaufen 2015 nun seit März 2016 fortgesetzt. Die Anschaffung eines Batteriespeichers wird dabei mit einem zinsgünstigen Kredit durch die KfW unterstützt. Die Fördergelder werden gestaffelt und beginnen für Anträge bis 30.06.2016 bei 25 Prozent. Im Jahr 2018 zum Ende des Programms beträgt der Anteil nur noch 10 Prozent. Es lohnt sich demnach schnell zu handeln.
Die Anlage muss in Deutschland betrieben werden und mindestens fünf Jahre arbeiten. Maximal 50 Prozent der gespeicherten Energie darf in das Netz eingespeist werden.
Und es gilt: erst Förderantrag stellen und dann das Projekt beginnen! Für bereits installierte Anlagen gibt es keine Gelder. Wer es ganz genau wissen will, schaut auf der Seite der KfW nach.