Hypostar

HypoStar GmbH
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Studie prognostiziert steigenden Wohnungsmangel
Der im Auftrag des Mieterbunds erstellten Studie zufolge sind vor allem die urbanen Gebiete von der Entwicklung betroffen. Aufgrund der besseren Infrastruktur ziehen immer mehr Menschen aus ländlichen Gegenden in die Großstädte und Ballungsräume. Hinzu kommt, dass viele ältere Immobilieneigentümer nach geeignetem, kleineren Wohnraum suchen, wenn das gebaute Eigenheim irgendwann zu groß und hinsichtlich der Nebenkosten und Abgaben zu teuer ist. Gerade in den Ballungszentren dürfte dies zu einem weiteren Steigen der Mieten führen. Zudem entstehen aber gerade hier neue Wohnungen meist auf gehobenem Preisniveau. Die Studie folgert: Wer gut verdient, wird auch weiterhin geeigneten Mietwohnraum zur Auswahl haben, während Empfänger von Sozialleistungen im Bereich des sozialen Wohnungsbaus fündig werden. Problematisch könnte es hingegen für Menschen mit vergleichsweise geringem Einkommen werden. Bei einem Wohnungswechsel sei zukünftig mit Erhöhungen von 20 bis 30 Prozent zu rechnen, prognostiziert der Mieterbund. Vor allem junge Familien, Studenten und Arbeitnehmer mit häufigeren beruflich bedingten Wohnungswechseln hätten darunter zu leiden.

Finanzierung gut abwägen
Einiges spricht also dafür, sich durch den Erwerb von Wohneigentum gegen einen drohenden Wohnungsmangel und Kostenanstieg für Mietwohnungen zu wappnen. Verlockend wirkt zudem auch das aktuell historisch niedrige Bauzinsniveau. Aufgrund der geringen Zinsbelastungen sind Finanzierungen derzeit für einen größeren Teil der Haushalte als noch vor einigen Jahren denkbar. „Doch niemand sollte sich zu einem überstürzten Eigenheimkauf hinreißen lassen“, warnt Michael Lorenz, Geschäftsführer des Baufinanzierungsportals HypoStar.de. „Wer nur aus Furcht vor zukünftigen Sprüngen bei Mieten und Immobilienpreisen eine unbedachte Entscheidung trifft, steht am Ende möglicherweise mit leeren Händen da.“

Kaltmiete gibt Orientierung für die mögliche Rate
In eine Wohnimmobilie zu investieren ist zwar sinnvoll, da Immobileneigentümer in der Regel langfristig gesehen über mehr Vermögen verfügen als Mieter. Doch gilt dies nur, wenn einige Prämissen erfüllt sind. Neben einer guten Lage des Objekts zählen hierzu die finanziellen Voraussetzungen des Käufers. Kreditnehmer sollten über ein sicheres Einkommen und Eigenkapital in Höhe von mindestens 20 oder 30 Prozent verfügen. Wichtig ist es auch, die Höhe des möglichen Darlehens richtig zu ermitteln. Eine Orientierung für das monatliche Finanzierungspotential bietet die bisherige Kaltmiete. Diesen Betrag spart der Kreditnehmer schließlich ein, er steht ihm für die Rückzahlung seines Darlehens inklusive der Zinsen zur Verfügung. Beim Erwerb einer Eigentumswohnung kommen zu den Raten noch die regelmäßigen Kosten für die Nutzung des Gemeinschaftseigentums, das sogenannte Hausgeld, und die Betriebskosten für die Wohnung hinzu. „Alles in allem sollten diese monatlichen Ausgaben nicht mehr als 40 Prozent des Nettoeinkommens des Wohnungseigentümers betragen“, rät Experte Lorenz. Wer dies berücksichtige und entsprechende Sorgfalt bei der Wahl seiner Kreditvertragskonditionen walten lasse, sei auf der sicheren Seite.