News zum Thema Bauen und Wohnen

In Zeiten von knappem Mietraum ist die Frage, was man mit einer Wohnung tun darf und was nicht recht interessant. Denn während die einen vielleicht dringend ein neues Zuhause suchen, haben andere eine Wohnung gemietet und nutzen sie gar nicht, um darin zu leben. Was ist also nach der Unterschrift auf dem Mietvertrag erlaubt und was nicht?

Klar ist zunächst, dass man mit einem Mietvertrag eine Zahl von Pflichten übernimmt. Das sind die regelmäßigen Zahlungen der Miete und der Betriebskosten, die Instandhaltung der Wohnung und das einhalten der Hausordnung.


Foto: pixabay.com
Sonst ist man relativ frei in der Nutzung der Räume. Man kann eine Wohnung leer stehen lassen, sie nur unregelmäßig bewohnen, als Zweit-Domizil gemietet haben und sogar gewerbliche Tätigkeiten stehen dem Mieter frei (so das BGB, Paragraf 535). Bei einer gewerblichen Nutzung gibt es allerdings Grenzen. Freiberufliche Aktivitäten sind sicherlich kein Problem, während die Eröffnung eines Verkaufsraumes mit Kundenverkehr rechtlich anfechtbar ist. Laut einem BGH Urteil aus dem Jahre 2010 muss aber der Mieter gar nicht in der Wohnung leben und kann diese als Lager verwenden.

Die Grenzen des möglichen sind tatsächlich erst erreicht, wenn die Wohnsubstanz zum Beispiel durch Überbelegung oder Vandalismus gefährdet ist, wenn die in der Wohnung gelagerten Gegenstände zur Geruchsbelästigung anderer Mieter führen oder Ungeziefer anlocken.
Ebenfalls unzulässig ist die unerlaubte Untervermietung der Räume, zum Beispiel durch die Weitergabe der Wohnung an Feriengäste über ein Buchungsportal. In diesen Fällen kann der Vermieter einschreiten und den Vertrag sogar kündigen.


Foto: pixabay.com
Die feine Last
Staub macht sich in jeder Wohnung früher oder später breit. Er besteht aus kleinsten Partikeln von Haaren, Sand, Hautschuppen und anderen winzigen Restteilchen. Wer seine Wohnung tatsächlich von dieser feinen Last befreien möchte, sollte je nach Oberfläche mit dem richtigen Werkzeug vorgehen.

Glatte Fläche
Auf glatten leicht zugängigen Möbeln empfiehlt sich ein feuchtes Baumwolltauch mit dem die kleinen Teilchen aufgenommen werden können. Bei Holzflächen können auch trockene Tücher im Zusammenspiel mit Politur zum Einsatz kommen.

Verwinkelte Ecken
Spezielle statisch aufgeladene Wedel können helfen auch in verwinkelten Ecken sauber zu machen. Der Staub wird wie magnetisch angezogen und kann dann außerhalb der Wohnung ausgeschüttelt werden.


Foto: pixabay.com
Textilien
Auch Gardinen und Teppiche verstauben mit der Zeit. Auf dem Boden kommt da der Staubsauger zum Einsatz, wobei man darauf achten sollte, dass die Filter in dem Gerät auch intakt sind und der Staub nicht einfach nur hinten wieder im Raum verteilt wird. Gardinen, Tischdecken und Ähnliches gehören in die Waschmaschine.

Staub vermeiden
Wer präventiv an die Sache heran gehen möchte, sollte darauf achten, dass die Luftfeuchtigkeit in der Wohnung nicht zu gering ist. Dabei helfen zum Bespiel Raumbefeuchter oder für den, der es lieber natürlich hat, reichen auch ein paar Zimmerpflanzen. Die spenden Feuchtigkeit, filtern die Luft und nehmen den Staub an den Blättern auf.