Terrassenbau für Jedermann


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Auch im Garten ist es von Vorteil, wenn man zu bestimmten Gelegenheiten festen Boden unter den Füßen hat. Wer gerne grillt oder neben seiner Gartenliege einen wackelfreien Tisch aufbauen möchte, kennt die Vorzüge einer Terrasse.

Der nachträgliche Terrassenbau ist im Prinzip kein problematisches Unterfangen, benötigt jedoch eine ausführliche Planung. Die erste Frage ist die nach dem Ort. Wenn Sie durch die Hausarchitektur nicht an einen bestimmten Platz gebunden sind, haben Sie die freie Auswahl. Wichtigstes Kriterium wird dann die Sonnenbestrahlung sein. Morgen- oder Abendsonne? Schatten am Mittag? Je nach Bedürfnis kann hier der richtige Standort gefunden werden.

Wichtig ist dann das richtige Fundament. Sicherlich ist ein Fundament aus Beton sehr aufwendig, es bietet jedoch die beste und stabilste Grundlage für alles, was Sie darauf planen. Auf dem soliden Material lassen sich ebenso Holzdielen wie Granitplatten verlegen. So bleiben Sie mit dem Belag flexibel. Vergessen Sie aber bei der Planung des Fundaments nicht das nötige Gefälle für den Ablauf von Regenwasser zu berücksichtigen.

Welchen Boden Sie schließlich wählen, hängt zum einen vom Budget ab, zum anderen auch von Ihren handwerklichen Fähigkeiten. Während Holz ein lebendiger und warmer Werkstoff und leicht zu bearbeiten ist, sind fertige Platten zum Beispiel aus Waschbeton deutlich pflegeleichter. Besonderen Schick zaubern edle Natursteine wie Granit oder Schiefer auf die heimische Terrasse. Hier ist der Aufwand in finanzieller Hinsicht am größten.