Urlaubszeit – und wer gießt?


Foto: pixabay.com
Da hat man nun jedes Pflänzchen auf dem Balkon mühsam groß gezogen und wenn man dann im Sommer mal für ein paar Wochen in den Urlaub fährt oder sich ein langes Wochenende gönnt, kann das leicht zur Katastrophe führen. Dann je mehr es uns nach draußen zieht, umso mehr müssen wir uns auch um eine effektive Bewässerung unserer grünen Freunde kümmern. Zum Glück stehen dafür verschiedene Systeme zur Auswahl.

Alles im Kasten
Eine Variante ist der Blumenkasten mit Wasserreservoire. Er hat den großen Vorteil, dass er sich in die normale Balkonoptik einpasst. Keine Schläuche oder sonstigen Accessoires, die das Aussehen des Minigartens verschandeln können. Im Kasten integriert ist eine Wanne, in die das Wasser eingegossen wird. Eine Pegelanzeige gibt Auskunft darüber, ob und wie viel Flüssigkeit noch im Kasten ist. Außerdem kann Flüssigdünger über das System zugeführt werden. Einziger Nachteil ist, dass die Befüllung nur für ein paar tage hält. Also einen Zwei-Wochen-Urlaub kann man damit nicht bestreiten.
Aqua Green oder Aqua Flor wären zum Beispiel die Produktnamen, auf die man achten sollte.

Schlicht und effktiv
Die Alternative dazu stellen Bewässerungskugeln oder –spikes dar. Sie werden in die Erde eingesteckt und mit handelsüblichen Trinkflaschen bestückt Dann geben sie sukzessive die Flüssigkeit in die Erde ab. Das System ist sehr flexibel und kann kurzfristig an- und abgebaut werden. Es müssen aber immer genug Flaschen vorhanden sein. Einfach Modelle für eine Pflanze gibt es schon für unter 10 Euro.
Beispiel

Technik auf dem Balkon
Ein sehr variantenreiches Angebot gibt es bei kompletten Bewässerungssystemen, die mehrere Pflanzen über eine elektronische Steuerung mit Flüssigkeit versorgen können. Je nach Aufwand können diese Anlagen sogar auf das Wetter und die Tageszeit reagieren. Sie sind mit verschiedenen Sensoren ausgestattet, die die Beschaffenheit der Erde immer unter Kontrolle haben. Allerdings liegen diese Allround-Systeme preislich schon bei über 500 Euro.
Beispiel

Vielleicht kann man auch den einfach den Nachbarn oder die Nachbarin fragen. Das kostet manchmal nur ein Lächeln oder ein nettes Mitbringsel aus dem Urlaub und ist wohl das intelligenteste System von allen.